W3C> Über das World Wide Web Consortium (W3C)

Tim Berners-Lee

Tim Berners-Lee, W3C Direktor und Erfinder des World Wide Web

Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein internationales Konsortium, in dem Mitgliedsorganisationen, ein fest angestelltes Team, und die Öffentlichkeit gemeinsam daran arbeiten, Web-Standards zu entwickeln. Ziel des W3C ist:

Dem World Wide Web dadurch seine vollen Möglichkeiten zu erschließen, dass Protokolle und Richtlinien entwickelt werden, die ein langfristiges Wachstum des Web sichern.

W3C entwickelt Web-Standards und Richtlinien

W3C verfolgt seine Ziele vor allem durch die Entwicklung von Web-Standards und Richtlinien. In den ersten zehn Jahren seiner Arbeit hat das W3C mehr als 80 W3C Recommendations herausgegeben. Das W3C engagiert sich auch in Ausbildung und Verbreitung der Standards, entwickelt Software und dient als offenes Diskussionsforum über das Web. Damit das Web sein volles Potential erreichen kann, müssen die fundamentalen Web-Technologien kompatibel untereinander sein und mit jeder beliebigen Hard- und Software, die eingesetzt wird, um auf das Web zuzugreifen, zusammen arbeiten. Das W3C bezeichnet dieses Ziel als “Web Interoperabilität.” Durch das Veröffentlichen von offenen (nicht-proprietären) Standards für Web-Sprachen und -Protokolle versucht das W3C, eine Marktfragmentierung - und damit eine Fragmentierung des Web - zu vermeiden.

W3C Tim Berners-Lee und andere haben das W3C als ein Industriekonsortium ins Leben gerufen, das sich der Schaffung von Konsens rund um Web-Technologien widmet. Berners-Lee, der das World Wide Web 1989 während seiner Arbeit am CERN-Forschungszentrum erfunden hat, ist W3C-Direktor, seit das W3C 1994 gegründet wurde. Im Dezember 2004 hat das W3C seinen zehnten Geburtstag mit einem Symposium in Boston über die Geschichte und Zukunft des Web und des W3C gefeiert. Über die Geschichte des W3C und des Web gibt es weitere Informationen.

W3C ist ein internationales Konsortium

Überall auf der Welt und aus vielen verschiedenen Arbeitsgebieten treten Organisationen W3C bei, um an einem herstellerneutralen Forum zur Schaffung von Web-Standards mitzuwirken. Die W3C Mitglieder und eine engagiertes Team von Vollzeitmitarbeitern und  technischen Experten haben dem W3C internationale Anerkennung für seine Beiträge zum Web eingebracht. Die W3C Mitglieder (hier einige Beispiele von der W3C-Website), Mitarbeiter und geladene Experten arbeiten gemeinsam daran, Technologien zu entwerfen, die sicherstellen, dass das Web auch in Zukunft weiter gedeiht und dabei die wachsende Vielfalt von Menschen, Hard- und Software in Einklang bringt. W3C's globale Intiativen schließen auch die Verbindung mit über 40 nationalen, regionalen und internationalen Organizationen rund um den Globus ein. Diese Kontakte helfen dem W3C, eine Kultur der globalen Teilnahme an der Entwicklung des World Wide Web zu pflegen.

MIT

MIT/CSAIL
(USA)

ERCIM

ERCIM
(Frankreich)

Keio

Keio Univ.
(Japan)

Die Arbeiten des W3C werden getragen von einer Kombination von Mitgliedsbeiträgen, Forschungsmitteln und anderen Quellen öffentlicher und privater Finanzierung. Die Arbeiten werden gemeinschaftlich vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) in den USA, dem European Research Consortium for Informatics and Mathematics (ERCIM) mit Hauptsitz in Frankreich und der Keio University in Japan gesteuert. Daneben unterhält W3C eine Reihe von  World Offices in 14 Regionen rund um die Welt. Die W3C-Offices arbeiten mit ihren lokalen Web-Communities daran, W3C-Technologien in den Landessprachen zu verbreiten, die geographische Basis des W3C zu erweitern und internationale Beteiligung an den W3C-Aktivitäten zu fördern. Kontakt zu den Offices gibt es in den folgenden Regionen: Australien, Beneluxländer, Finland, Deutschland und Österreich, Griechenland, Hong Kong, Ungarn, Israel, Italien, Korea, Marocco, Spanien, Schweden und Großbritannien und Irland.

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Photos: Sam Ogden, Cédric Kiss; Olivier Théreaux; Gehry Partners, LLP. W3C10 logo: Mark Simonson Studio

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